In The Game Makers stellen wir Brettspiele her. Das passt natürlich hervorragend zur Brettspielszene. Erschienen ist es bei Bezier Games, und ich habe lange überlegt, ob ich es mir hole. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden.
Wertung
Lohnt sich The Game Makers?
The Game Makers bekommt von uns 7 von 10 Punkten. Das heißt bei uns: gut, es lohnt sich, das Spiel öfter zu spielen. Dafür spricht: Thema Brettspiele macht Spaß und passt perfekt zur Szene. Dagegen spricht: Mit knapp 200 Euro sehr teuer. Spieleranzahl: 1–6.

Profile
- Spieler: 1–6
- Dauer: ca. 60–90 Minuten
- Verlag: Bezier Games
- Mechanismus: Worker Placement auf einem Rondell
- Thema: Brettspiele herstellen
- Preis: knapp 200 Euro
Gabelstapler auf dem Rondell
Das Ganze funktioniert über Worker Placement. Unsere Arbeiter sind kleine Gabelstapler, die wir auf ein Rondell stellen. Dort liegen verschiedene Aktionen, meistens bekommen wir Ressourcen. Die Aktionsfelder verändern sich jede Runde, denn auf dem Rondell sitzt eine Drehscheibe, die immer bestimmte Bereiche abdeckt und andere Bereiche dadurch stärker macht.
Drei Aktionen stehen jeweils zur Verfügung, mit einer Stärke von eins bis drei. Eins ist die schwache Variante, drei die starke. Bei Würfeln als Ressource bekomme ich auf Stufe eins einen kleinen Würfel und auf Stufe drei einen großen.

Ressourcen besorgen, Spiele herstellen
Neben Ressourcen kann ich mir auch neue Brettspielkarten besorgen, die ich dann herstelle. Unten auf meinem Tableau gibt es einen Bereich für mein Lager, und sind die Spiele fertig, packe ich sie in mein Kallax-Regal.
Die Ressourcen kann ich auf zwei Arten nutzen. Entweder lege ich sie sofort ins Lager, oder ich setze sie ein, um Sachen auf meinem Board aufzuwerten. Die Aktionen sind relativ einfach, und auch der Spielablauf ist simpel: Ich hole Ressourcen, setze sie für Aktionen auf meinem Board ein oder stelle damit Brettspiele her.

Was gut ist: das Thema und das Entdecken
Das Schöne an dem Spiel ist, dass man ganz viele Spiele entdeckt, die man selbst hat. Immer wieder zieht man eine Karte und denkt: Das habe ich auch schon gespielt, das müsste ich mal wieder spielen. Auch thematisch ist es gut umgesetzt, denn für Brettspiele braucht man Würfel, Meeple und vielleicht kleine Gebäude, und all das besorgen wir uns auf dem Rondell.
Spielerisch macht das Spiel nichts wirklich Neues. Ich ordne es als maximal Kennerspiel ein. Das Besondere ist das Thema.
Hintergrund
The Game Makers kommt von Bezier Games und wurde über Kickstarter finanziert. Die Spieleranzahl wird mit 1 bis 6 und die Dauer mit 60 bis 90 Minuten angegeben.
My conclusion
Ich hatte überlegt, mir das Spiel zu holen. Für die knapp 200 Euro, die es kostet, ist mir aber einfach zu wenig Spiel dahinter. Es lebt mehr durch das Thema Brettspiele und durch das Entdecken der Spiele, die man vielleicht selbst im Regal hat.
Wer das Thema liebt und beim Preis nicht zögert, wird Freude haben. Wer vor allem ein starkes Spielsystem sucht, findet für weniger Geld mehr. Von mir gibt es deshalb eine 7.
Pros & Cons
Pro
- Thema Brettspiele macht Spaß und passt perfekt zur Szene
- Rondell mit Drehscheibe sorgt für wechselnde Aktionen
- Man entdeckt viele Spiele aus dem eigenen Regal
- Einfache Aktionen, leicht zugänglich
Contra
- Mit knapp 200 Euro sehr teuer
- Spielerisch nichts wirklich Neues
- Das Thema trägt mehr als das Spiel
Häufige Fragen (FAQ) zu The Game Makers
Für wie viele Spieler ist The Game Makers geeignet?
The Game Makers ist für 1–6 Spieler ausgelegt.
Welche Spielmechanismen nutzt The Game Makers?
The Game Makers setzt auf Worker Placement auf einem Rondell.
Wie bewertet Brettspiel Teddy The Game Makers?
Brettspiel Teddy bewertet The Game Makers mit 7/10 Punkten.

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