Schmidt Spiele zur SPIEL 26: Secret Museum, Monsterkiste, Perfect Tour und mehr

Matthias Cramer am Schmidt-Spiele-Stand vor dem Secret-Museum-Aufsteller

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VORSCHAU · MESSERUNDGANG · KEINE WERTUNG

Diese Spiele wurden uns auf der SPIEL 26 vom Verlag erklärt. Es sind erste Eindrücke und keine vollständigen Rezensionen, deshalb gibt es hier keine Wertungen.

Schmidt Spiele und die Tochtermarke Drei Magier zeigen zur SPIEL 2026 Neuheiten für Kinder, Familien und die ganze Runde. Beim Messerundgang haben wir uns einige davon am Stand erklären lassen, darunter Secret Museum direkt vom Autor Matthias Cramer.

Die Schmidt-Neuheiten vom Rundgang auf einen Blick:

Mehr zur Messe: Alles Wichtige zur SPIEL Essen 2026 findest du in unserem Messe-Guide mit Terminen, Neuheiten und Tipps.

Eine Übersicht mit Preisen, Autoren und Packshots aller acht Herbstneuheiten findest du in unserem Überblick über die Schmidt-Spiele-Herbstneuheiten 2026. Hier geht es um das, was beim Rundgang am Tisch gezeigt wurde.

Das sind erste Eindrücke aus dem Messerundgang, keine Rezensionen. Wie gut die Spiele über mehrere Partien tragen, lässt sich daraus noch nicht beurteilen.

Secret Museum: Dice Drafter mit Dreier-Combos

Matthias Cramer erklärt uns sein Secret Museum selbst. Wir sind Museumsdirektorinnen und -direktoren und wollen unsere Ausstellung voll bekommen. Dafür brauchen wir zuerst Exponate. Es ist ein Dice Drafter: Wer Startperson ist, würfelt alle Würfel, und reihum nimmt sich jede Person einen Würfel und macht etwas damit.

Secret Museum mit Würfeln, Vitrinen und Wertungstableau
Secret Museum mit Würfeln, Vitrinen und dem Wertungstableau.

Mit einem Würfel kann ich zum Beispiel Exponate bekommen. Setze ich einen pinken Würfel auf dem Markt ein, darf ich bis zu zwei pinke Plättchen nehmen und in mein Regal einpuzzeln. Dort sortiere ich die Exponate in Kistenform ein und versuche, Dreier-Combos zu bilden. Habe ich eine Combo, führe ich sie aus: Ich suche mir ein Exponat aus, das in meine Ausstellung kommt, ein zweites muss ich wegwerfen, weil es leider eine Fälschung war, und das dritte darf liegen bleiben und später für andere Combos dienen.

In meiner Ausstellung puzzle ich die Teile zusammen. Ist ein Teil komplett, erscheint ein Beutel. Gewertet wird über das Wertungstableau: Die nächste Person legt einen Würfel auf ein Feld für Farbe und ein Feld für Symbol. Dann werden alle Plättchen dieser Farbe gewertet, und für alle Personen, die ein passendes Plättchen in der Ausstellung haben, gibt es ein Plättchen aus dem Sack, das sie einbauen dürfen. Cramer fasst es so zusammen: Wir bauen eine kleine Engine auf, bleiben aber im Familienspiel. Die Partie dauert laut ihm eine halbe Stunde bis 40 Minuten. Laut Shop ist es für zwei bis vier Personen ab zehn Jahren.

Nebenbei erzählt Cramer, dass er bei etwa Spiel Nummer 34 steht, seit drei Jahren hauptberuflich Spiele entwickelt und dieses Jahr zwei Neuheiten hat, dazu kommt noch Strange Creatures bei Amigo. Nächstes Jahr soll noch mehr kommen.

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Monsterkiste: Snacks klauen, Monster nicht wecken

Die Monsterkiste ist ein Spiel von Schmidt Spiele, offiziell ab fünf Jahren. Mit Kindern, die schon etwas Spielerfahrung haben, geht es laut Erklärer auch ab vier. Das Monster in der Kiste ist ein riesiger Snack-Fan: Es mag Monstercookies, Schimmelmüsli, glibberige Würmer, Schabensnack und Glibbereis. Und genau diese Sachen wollen wir ihm klauen.

Monsterkiste mit Monsterpranke, Snacks und Würfeln
Die Monsterpranke fischt Snacks aus der Kiste, während andere würfeln.

Wir mischen die Karten und decken die erste auf. Sie zeigt, welchen Snack wir mit der Monsterpranke aus der Kiste holen müssen, zum Beispiel einen Cookie in einer bestimmten Farbe oder irgendetwas Orangenes. Man darf vorne in die Kiste hineinschauen, sonst hat man keine Chance. Gelingt es, bekommen wir die Karte und entscheiden, ob wir weitermachen oder sichern. Bis zu drei Karten pro Runde sind möglich, und wer die siebte Karte hat, gewinnt.

Die anderen sind dabei nicht untätig: Sie haben Würfel mit einem Kreuz auf einer Seite und würfeln so schnell wie möglich. Sobald ein Kreuz da ist, machen sie mit dem anderen weiter, und beim zweiten Kreuz ist der Zug beendet. Bereits gesicherte Karten darf man behalten, auch wenn man etwas Falsches oder zu viel herausholt. Nur wenn das Monster uns erwischt, verlieren wir auch die alten Karten. Es gibt keinen Timer, stattdessen einen „Social Timer“: Die anderen würfeln, und wir müssen schneller sein. Mit der großen Seite der Karten wird es schwieriger, und es gibt Varianten für ein kurzes oder langes Spiel.

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Die Insel der unsichtbaren Tiere: Magischer Sucher von Drei Magier

Die Insel der unsichtbaren Tiere ist wieder ein großes Spiel von Drei Magier, also mit magischem Effekt. Wir haben einen magischen Sucher: Schauen wir von oben hindurch, sehen wir mit Glück Tiere, im Video zum Beispiel einen Krebs. Wir spielen kooperativ und wollen die Tiere retten, bevor der Vulkan ausbricht.

Die Tiere haben sich alle versteckt, wir müssen sie erst mit Futter anlocken, damit sie uns vertrauen. Dazu würfeln wir und machen die Aktion auf dem Würfel, zum Beispiel den Sucher betätigen oder ein Plättchen umdrehen. Als Gruppe überlegen wir, ob es sinnvoller ist, mehr Futter zu sammeln oder uns noch umzuschauen. Haben wir ein Tier gefunden, aber noch nicht das passende Futter, merken wir es uns für später. Gerettete Tiere wie Maus und Fledermaus sitzen schon im Rettungsboot. Aufdecken von Pflanzen sollte man sich überlegen, weil sonst der Vulkanausbruch näher rückt. Das Material ist anschaulich, und das Spiel ist schnell aufgebaut.

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HiLo Plus: Größere Auslage und Aktionskarten

HiLo kennen die meisten. Die Plus-Variante hat eine größere Auslage im 5-x-3-Raster, dadurch gibt es auch diagonale Effekte. Dazu kommen Aktionskarten, die alle gleich aussehen. Mit einer Aktionskarte kann ich eine abgelegte Karte für die Mitspielenden blocken, eine Karte aus meiner Auslage anschauen, um später zu wissen, was dort liegt, oder Karten schieben, was besonders hilfreich ist, um ein HiLo zu erreichen. Sonst bleibt es wie beim Original: Haben wir ein HiLo, wird weggenommen und geschoben, und wir versuchen, die kleinste Summe zu erreichen. Laut Shop für zwei bis sechs Personen ab acht Jahren.

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Perfect Tour: Erinnerungsfotos um die Welt

Perfect Tour ist ein Familienspiel für ein bis fünf Personen ab acht Jahren von Günter Burkhardt. Wir reisen mit Erinnerungsfotos um die Welt und wollen Punkte machen. Jede Person hat ein Tableau, auf dem sie die Fotos sammelt. Alle ziehen gleichzeitig ein Plättchen, anfangs mit zwei zur Auswahl, und überlegen, wo es angelegt wird.

Perfect Tour mit Weltkarte, Plättchen und Spielmaterial
Perfect Tour mit Weltkarte, Fotoplättchen und Siegpunktmarkern.

Wir wollen Flugrouten oder Gebiete punktereich erspielen, und das funktioniert über gleiche Farbe, gleiches Motiv oder gleiche Zahl. Im Beispiel hätte man mit einer Drei einen Kontinent erspielt, damit aber die Flugroute zerstört. Mit einer Fünf bleibt die Flugroute dagegen möglich. Man muss also immer abwägen.

Wer als Erstes eine Flugroute oder ein Gebiet erspielt, bekommt einen silbernen Marker, von dem die Punkte der anderen abhängen. Wer dort mehr Zahlen hat als die nächste Person, bekommt eine goldene Kamera, die fünf Punkte wert ist. Wer weniger hat, bekommt eine schwarze, die nur drei Punkte bringt. Dazu gibt es Auftragskarten, bei denen die kleinste Summe zählt. Ein abwechslungsreiches, sehr schnell erklärtes Familienspiel.

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Weitere Neuheiten am Schmidt-Stand

Am Stand gab es noch einiges mehr zu sehen, hier die Kurzfassung:

Schmidt-Spiele-Tisch mit Mogelmotte, Dodelido, DOG und HiLo
Mogelmotte, Dodelido und DOG als Deluxe-Metallbox, davor HiLo.
  • Topp das Törtchen: die Mitnehm-Variante des Kinderspiels des Jahres. Statt der Edelsteine gibt es Buntstifte, mit denen man die Punkte markiert. Das Spielprinzip bleibt gleich: Wir stapeln punktereiche Törtchen.
  • Die Fußballbande: ein weiteres Lizenzspiel, das es in verschiedenen Klassiker-Varianten gibt.
  • Kniffel 8: eine neue Ausgabe mit acht Würfeln von Reiner Knizia. Die Reihe läuft sehr erfolgreich, dadurch gibt es auch einige Sonderformen.
  • Wer weiß denn sowas?: das Quizspiel gibt es jetzt in der dritten Edition, mit neuer Besetzung.
  • Deluxe-Metallboxen: Klassiker wie Mogelmotte, Dodelido und DOG gibt es in Deluxe-Varianten. Jede hat etwas Besonderes, bei DOG ist es ein Holzbrett zum Zusammenbauen.
  • Gorilla auf Eis: eine schnelle Reaktions-Neuheit von Drei Magier aus dem Frühjahr, bei der Tiere dem richtigen Lebensraum zugeordnet werden, zum Beispiel der Steinbock dem Gebirge.
  • One Mind und Time to Shine: zwei Partyspiele für größere Gruppen.
  • Noch mal: die beliebte Serie wird weitergeführt.

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Schmidt Spiele zur SPIEL 26: Das nehme ich mit

Für die Familie mit etwas Spielerfahrung sind Secret Museum und Perfect Tour die spannendsten Kandidaten. Wer kleinere Kinder am Tisch hat, sollte sich die Monsterkiste und Die Insel der unsichtbaren Tiere ansehen. HiLo Plus bringt mehr Interaktion in einen bekannten Klassiker, und für den Rest gibt es ordentlich Nachschub für Party und Quiz.

Spieleranzahl und Altersempfehlung auf einen Blick: Secret Museum ist laut Shop für zwei bis vier Personen ab zehn Jahren, Perfect Tour für ein bis fünf Personen ab acht Jahren und HiLo Plus für zwei bis sechs Personen ab acht Jahren. Die Monsterkiste richtet sich mit einer Altersempfehlung ab fünf Jahren an die Jüngsten. HiLo Plus ist eine Variante des Kartenspiels HiLo, die Regeln bleiben wie beim Original, nur die Auslage wird größer. Reine Strategiespiele für Vielspielende sind nicht dabei: Secret Museum bleibt laut Autor ein Familienspiel mit kleiner Engine. Alle Angaben stammen aus den Erklärungen am Stand und aus den Shop-Seiten.

Weitere Messevorschauen: Pegasus, HUCH! und Game Factory.

Häufige Fragen

Wer hat Secret Museum entwickelt?

Secret Museum stammt von Matthias Cramer und Werner Schmitt. Cramer hat es uns beim Messerundgang selbst erklärt.

Ab welchem Alter ist die Monsterkiste?

Offiziell ab fünf Jahren. Laut Erklärer geht es mit etwas Spielerfahrung auch schon ab vier.

Ist Die Insel der unsichtbaren Tiere kooperativ?

Ja. Wir retten gemeinsam Tiere von einer Insel, bevor der Vulkan ausbricht, und nutzen dafür einen magischen Sucher.

Für wie viele Personen ist Perfect Tour?

Für ein bis fünf Personen ab acht Jahren.

Gibt es schon Wertungen?

Noch nicht. Die Spiele wurden uns beim Messerundgang erklärt, vollständige Rezensionen stehen noch aus.

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