arsEdition und Asmodee bündeln ihren Vertrieb – auch Reiner-Knizia-Spiele betroffen

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Der Kinderbuchverlag arsEdition hat offiziell bestätigt, was seit Anfang 2026 schon informell lief: Den Vertrieb der eigenen Spiele-Reihe an den Fachhandel und ausgewählte Großhändler übernimmt künftig Asmodee. arsEdition selbst kümmert sich weiterhin um den Buchhandel, Asmodee steuert den Spielzeug- und Fachhandelskanal bei – ein Modell mit zwei getrennten Vertriebswegen für ein und dieselbe Spiele-Reihe. Udo Fischer, Geschäftsführer von Asmodee Deutschland, kommentierte die Vertriebspartnerschaft so: Bei der vertrauensvollen Zusammenarbeit von Asmodee und arsEdition träfen zwei unterschiedliche Perspektiven aufeinander – Expertise aus dem Buchhandel treffe auf langjährige Erfahrung mit Brett- und Kartenspielen, die sich ideal ergänzen. Offiziell heißt das neue Modell „Vertriebspartnerschaft für Familienspiele“.

Interessant wird das vor allem, weil arsEdition seit dem Start seines Spiele-Programms im September 2025 mehrere Titel von Reiner Knizia im Sortiment hat, darunter „Oshiya Tokio“ und „Guardian of the Treasure“ sowie „Twilight Watch“ von Sophia Wagner aus dem ursprünglichen Sieben-Titel-Startaufgebot des Spiele-Segments. Aktuell listet der Verlag sieben Knizia-Spiele, und laut eigener Ankündigung sollen zweimal im Jahr neue Titel folgen – als nächstes „Toshi“ von Friedemann Friese sowie ein kooperatives Geschicklichkeitsspiel von Masakazu Takizawa.

Für Käufer dürfte sich durch die Partnerschaft vor allem die Verfügbarkeit im stationären Spielwarenhandel und in klassischen Brettspiele-Läden verbessern: Asmodee bringt ein Vertriebsnetz mit, an das ein reiner Buchverlag alleine kaum herankommt. Ob arsEdition-Spiele damit demnächst häufiger in klassischen Spieleläden statt nur bei Buchhändlern stehen, wird sich zeigen.

Quelle: BoardGameWire

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