Game Factory zur SPIEL 26: Professor Boom, Die vier Pforten, Nix da! und mehr

Game Factory Stand mit Professor Boom, Die vier Pforten und Nix da

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VORSCHAU · MESSERUNDGANG · KEINE WERTUNG

Diese Spiele wurden uns auf der SPIEL 26 vom Verlag erklärt. Es sind erste Eindrücke und keine vollständigen Rezensionen, deshalb gibt es hier keine Wertungen.

Reiner Knizia, Matt Leacock und ein Partyspiel in der Dose: Game Factory zeigt zur SPIEL 2026 sieben Neuheiten, die vom Familienspiel bis zum kooperativen Abenteuer reichen. Lukas hat sie uns beim Messerundgang erklärt.

Die sieben Game-Factory-Neuheiten auf einen Blick:

  • Professor Boom: Familien-Legespiel von Reiner Knizia: Labor bauen, ohne dass es explodiert
  • Die vier Pforten: kooperatives Leuchtturm-Abenteuer für 1 bis 5 Personen
  • Nix da!: Partyspiel in der Dose: erklären, ohne ein bestimmtes Wort und einen Buchstaben zu nutzen
  • Claim: Allianzen: Erweiterung, die das Zweipersonenspiel kooperativ macht
  • Metro Bingo: Bingo mit Zugtickets und Zahlenketten, bis 50 Personen
  • Check!: Rommé-artiges Kartenspiel mit Aufträgen
  • Qork: Reaktions-Partyspiel mit Korken

Mehr zur Messe: Alles Wichtige zur SPIEL Essen 2026 findest du in unserem Messe-Guide mit Terminen, Neuheiten und Tipps.

Eine schöne Mischung: Knizia im Labor, Leacock im Leuchtturm und zwischendurch drei Spiele, die einen Spieleabend direkt in Schwung bringen. Das sind erste Eindrücke aus dem Messerundgang, keine Rezensionen. Wie gut die Spiele über mehrere Partien tragen, lässt sich daraus noch nicht beurteilen.

Die Herbstneuheiten 2026 von Game Factory zeigen, wie breit die Spielmechaniken sein können: ein Legespiel mit Mehrheiten, ein kooperatives Spiel gegen das System, ein Erklärspiel mit Zeitdruck, eine Erweiterung und zwei Kartenspiele. Matt Leacock kennen viele als Autor von Pandemie, mit Die vier Pforten legt er nun ein neues kooperatives Brettspiel vor. Alle sieben Neuheiten wurden uns auf der SPIEL in Essen erklärt, neue Brettspiele und Kartenspiele für unterschiedliche Gruppen, vom Familienabend bis zur großen Runde.

Professor Boom: Experimente ohne Explosion

Professor Boom ist ein Familien-Legespiel von Reiner Knizia für zwei bis vier Personen ab acht Jahren. Lukas findet es spannend und kurzweilig, weil es immer wieder zu einer neuen Partie einlädt. Wir sind Studierende an der Uni, und der Professor hat uns den Auftrag gegeben, möglichst riskante Experimente in unser Labor zu bauen, ohne dass das Labor explodiert.

Dafür nehmen wir aus der Mitte alle Plättchen einer Art. Es wird nicht nachgefüllt: Was liegen bleibt, darf die nächste Person nehmen. Die Plättchen kommen in unser Tableau, und dabei gelten Platzierregeln. Feuer darf nicht neben Öl liegen, sonst explodiert es, und giftige Reagenzien müssen am Fenster liegen, damit die Gase abziehen. Nebenbei wollen wir uns Mehrheitenplättchen sichern.

Spielplan und Plättchen von Professor Boom auf dem Messetisch
Das Tableau mit den Plättchen im Labor von Professor Boom.

Wer in die Luft fliegt, bekommt 30 Minuspunkte, und das Spiel ist sofort zu Ende. Dagegen gibt es SOS-Plättchen wie die Feuerwehraxt, den Notruf oder den Giftanzug, mit denen sich eine Gefahr abwenden oder taktisch einsetzen lässt, um doch noch die passenden Plättchen zu bekommen. Am Ende fliegt trotzdem immer jemand in die Luft, und man hofft, dass man es nicht selbst ist. Das hält die Spannung bis zum Schluss.

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Die vier Pforten: Kooperativ im Leuchtturm

Ein Kontrastprogramm ist Die vier Pforten von Matt Leacock, Ben Pinchback und Matt Ridd. Es ist ein kooperatives Spiel für eins bis fünf Personen ab zehn Jahren. In einem Leuchtturm ist das mystische Feuer erloschen, und wir wollen es wieder entfachen. Dafür sammeln wir vier wertvolle Relikte, und zu jedem gehört ein Tor im Leuchtturm.

Das Problem: Die Tore lassen auch Schatten in den Leuchtturm, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Wir bewegen unsere Figuren durch den Leuchtturm, vertreiben Schatten, tauschen und sammeln Karten und setzen die Fähigkeiten unserer Charaktere sowie Zauberkarten für Sonderaktionen ein.

Kartenauslage und Spielfiguren von Die vier Pforten
Die Auslage von Die vier Pforten mit Figuren und Karten.

Gewinnen die Schatten an einer Pforte die Oberhand, beginnt sie sich zu schließen. Wird eine Tür zum zweiten Mal versiegelt, bevor wir das passende Relikt gefunden haben, ist das Spiel verloren. Dazu schrumpft der Kartenstapel im Verlauf der Partie. Sind die Karten weg, wird neu gemischt, das Level steigt, und es sind noch weniger Karten da. So wird es zum Wettrennen mit einem Kipppunkt, an dem man das Ruder noch herumreißen muss. Entscheidend ist die gute Absprache.

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Nix da!: Das Partyspiel in der Dose

Wie gewohnt gibt es von Game Factory auch ein Dosenspiel, diesmal nicht im Frühjahr, sondern im Herbst. Nix da! stammt von Ralf zur Linde und ist ein Partyspiel für drei bis acht Personen ab acht Jahren. Der Mechanismus ist klassisch: Wir erklären ein Wort und dürfen dieses Wort nicht nutzen. Dazu kommt ein Buchstabe, den wir ebenfalls nicht benutzen dürfen.

Im Beispiel aus dem Video sollte das Wort „Film“ ohne den Buchstaben I erklärt werden. Der Buchstabe darf nirgends im Wort vorkommen, auch nicht in der Mitte. Wir haben 60 Sekunden, um möglichst viele Karten zu erspielen. Machen wir einen Fehler, bekommt die andere Gruppe die Karte. Gemein sind Buchstaben wie H oder A, und auch ein „Mmh“ als Lückenfüller ist schon ein Fehler.

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Claim: Allianzen: Kooperativ statt gegeneinander

Claim bekommt eine neue Erweiterung. Das Grundspiel ist ein Stichspiel für zwei Personen, in dem wir um Fraktionsmehrheiten spielen. Das Besondere sind die zwei Durchgänge: Die Karten, die wir im ersten Durchgang spielen, sind unsere Handkarten für den zweiten.

Mit Claim: Allianzen lässt sich das Ganze kooperativ umbauen. Wir spielen nicht mehr um die Fraktionen, sondern spielen uns die Karten möglichst gut zu, um Monster zu besiegen und Aufträge zu lösen. Haben wir am Ende alles geschafft, haben wir gewonnen. Der Aufbau skaliert, sodass erfahrene Teams es sich schwieriger machen können. Die Erweiterung ist für zwei Personen ab zehn Jahren gedacht.

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Metro Bingo: Zahlenketten mit Zugtickets

Bei Metro Bingo ist der Name Programm. Es ist ein Bingospiel für einen bis 50 Personen ab acht Jahren. Aus einem Sack werden Zugtickets mit Zahlen gezogen, und alle tragen die gezogene Zahl auf ihrem Plan ein, wo sie möchten. Das Ziel: eine möglichst lange Kette aufeinanderfolgender Zahlen.

Metro Bingo mit Stoffbeutel, Zahlenplättchen und Spielblock
Metro Bingo mit Zahlenplättchen, Stoffbeutel und Spielplänen.

Das geht natürlich nicht immer auf, deshalb gilt es abzuschätzen, wo man die Zahlen platziert. Es passiert oft genug, dass alle rufen: „Die hätte ich gar nicht gebraucht!“ Im Grundspiel gibt es vier verschiedene Pläne mit eigenen Sonderregeln. Zur SPIEL gab es eine Essen-Promo mit Berlin auf der Rückseite, sodass es sechs Pläne gibt. Laut Verlag war sie nur auf Messen erhältlich. Mit 50 Personen gleichzeitig wird es zur großen Bingorunde.

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Check!: Rommé-Gefühl mit Aufträgen

Check! ist ein rommé-artiges Kartenspiel für zwei bis vier Personen ab acht Jahren und ziemlich basic. Wir sammeln Zahlenfolgen, Pärchen oder Drillinge, um Aufträge zu erfüllen. Ist ein Auftrag weg, wird ein neuer gezogen, und alle haben Zugriff auf die Aufträge. Wir versuchen also, uns gegenseitig die wertvollsten wegzuschnappen.

Auslage mit Zahlenkarten und Aufträgen bei Check
Die Auslage von Check! mit Zahlenkarten und Aufträgen.

Die Farbe der Karten ist meistens egal. Spielen wir aber die richtige Farbe aus, gibt es Bonuspunkte. Am Ende kommen noch Mehrheitenwertungen dazu. Lukas vergleicht den Charakter mit Skip-Bo: Sammeln, ablegen, sammeln, ablegen, und man bekommt immer wieder Punkte. Das hat einen schönen Rhythmus, sodass man ungeduldig darauf wartet, wieder dranzukommen.

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Qork: Korken fangen

Qork ist ein witziges Partyspiel für drei bis acht Personen ab acht Jahren, das nur auf Reaktionsgeschwindigkeit basiert. Eine Person würfelt als Korkenkraller. Würfelt sie eine Sieben oder ein Pärchen, muss sie versuchen, die Korken in der Mitte zu fangen, während alle anderen wegziehen. Je nachdem, wem es gelingt oder nicht, gibt es Minuspunkte, und die Partie läuft bis 15 Minuspunkte.

Qork eignet sich besonders für größere Gruppen, auf Partys, in der Familie oder an Weihnachten. Laut Lukas wird es umso besser, je später der Abend ist.

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Game Factory zur SPIEL 26: Das nehme ich mit

Die Bandbreite überzeugt: Wer ein kurzweiliges Familienspiel sucht, findet es in Professor Boom. Wer gemeinsam gewinnen oder verlieren möchte, sollte sich Die vier Pforten ansehen. Und für die nächste Runde mit vielen Leuten bieten sich Nix da!, Metro Bingo und Qork an.

Weitere Messevorschauen: 16 Spiele auf meiner Messeliste und die Neuheiten von Board Game Circus.

Häufige Fragen

Welche Neuheiten hat Game Factory zur SPIEL 2026?

Professor Boom, Die vier Pforten, Nix da!, Claim: Allianzen, Metro Bingo, Check! und Qork.

Ist Die vier Pforten kooperativ?

Ja. Es ist ein kooperatives Spiel für eins bis fünf Personen, in dem wir gemeinsam das Feuer im Leuchtturm wieder entfachen wollen.

Wie viele Personen können Metro Bingo spielen?

Laut Shop einen bis 50 Personen. Im Video wird erwähnt, dass es mit 50 Personen wie eine große Bingorunde funktioniert.

Für wie viele Personen ist Claim: Allianzen?

Für zwei Personen. Die Erweiterung macht das Zweipersonen-Stichspiel Claim kooperativ.

Gibt es schon Wertungen?

Noch nicht. Die Spiele wurden uns beim Messerundgang erklärt, vollständige Rezensionen stehen noch aus.

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Ein Kommentar zu „Game Factory zur SPIEL 26: Professor Boom, Die vier Pforten, Nix da! und mehr“

  1. […] Messevorschauen: die Neuheiten von Game Factory, die Neuheiten von Pegasus und 16 Spiele auf meiner […]

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